Heidelberg, Kurpfälzisches Museum und Antikensammlung des Archäologischen Instituts der Universität Heidelberg

Kurpfälzisches Museum

Das Kurpfälzische Museum der Stadt Heidelberg verfügt über eine Archäologische Abteilung, die einen Schwerpunkt auf das römische Leben in der Region und auf das Alltagsleben in der Antike legt.

Für die Zeit nach der Schulschließung im Jahr 2020 plant das Kurpfälzische Museum die Neueröffnung einer Ausstellung mit dem Titel Herkules – Unsterblicher Held. Videos zu dieser Ausstellung können schon vorab betrachtet werden.

In der archäologischen Abteilung kann man ein Modell der (nicht mehr vorhandenen) römischen Neckarbrücke sowie die Rekonstruktion eines Tricliniums sehen, also eines Speisezimmers der römisch geprägten Oberschicht. Unter den ausgestellten Fundstücken gibt es viele Gegenstände des täglichen Gebrauchs wie Amphoren und Küchengeschirr. Auch das Thema des Mithraskults kann an einer Rekonstruktion eines Mithräums erfasst werden. Schließlich lässt sich das Medium der steinernen Monumente an Grabsteinen und an einer Iuppitergigantensäule erkunden.

Der Besuch lohnt v.a. dann, wenn er mit Schülerreferaten vorbereitet wird. Inschriften und Steindenkmäler aus dem Kurpfälzischen Museum sind bei der Datenbank Ubi erat Lupa verzeichnet; man findet dort auch die teilweise rekonstruierten Texte der Inschriften, die vor oder nach dem Besuch im Unterricht gelesen werden können.

Antikensammlung des Archäologischen Instituts der Universität Heidelberg

Die Antikensammlung des Archäologischen Instituts der Universität Heidelberg wird derzeit umgebaut; eine Wiedereröffnung ist für das Jahr 2022 oder 2023 geplant. Besuche mit Schulklasse sind aber mit Voranmeldung schon jetzt möglich, d. h. nach der Zeit der Schulschließung.

Internetseite der Antikensammlung des Archäologischen Instituts der Universität Heidelberg


 

In der Nähe:

Auf der Übersichtskarte findet man Heidelberg im Planquadrat 3B.


 


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