Beratungsstellen

„Kompetenzzentrum zur Koordinierung des Präventionsnetzwerks gegen (islamistischen) Extremismus in Baden-Württemberg“ (KPEBW)

Das Beratungszentrum richtet sich an alle Personen, die Rat und Hilfe im Zusammenhang mit islamistischem Extremismus benötigen. Dazu gehören z.B. Eltern und andere Angehörige von Jugendlichen, die in Gefahr stehen, sich islamistisch zu radikalisieren oder sich sogar dschihadistischen Kämpfern in Syrien oder dem Irak anzuschließen, aber auch Personen, die sich selbst dem Einfluss von Radikalen ausgesetzt sehen. Der Sitz dieser Beratungsstelle ist Stuttgart.

Die Beratungsstelle wird durch Violence Prevention Network (VPN) betrieben.

Der Infodienst Radikalisierungsprävention wird von der Bundeszentrale für politische Bildung betrieben. Er wendet sich an Personen, die mit gefährdeten Jugendlichen arbeiten.

Zum Angebot des Infodienstes gehört ein Newsletter.

Die Beratungshotline des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

In der Beratungsstelle Radikalisierung des Bundesamtes arbeiten fünf Personen, die an der Hotline die Fälle aufnehmen und gemeinsam mit den NGOs die Jugendlichen im Blick haben.

Vor Ort sind es an die 60 Personen bundesweit. Unter den Mitarbeitenden sind Sozialpädagogen, Politikwissenschaftler, Islamwissenschaftler und Psychologen, alle entsprechend geschult, die Gespräche zu führen.

Beraten wird in den Sprachen Deutsch, Türkisch, Arabisch, Englisch, Farsi, Russisch oder Urdu.