Service

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Jüdisches Museum Buttenhausen
Zwiefalter Str. 30
72525 Münsingen-Buttenhausen

Informationsseite der Stadt Münsingen zum Museum mit Kontaktdaten, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen

 

Der Besuch des Lernorts ist auf Antrag im Regierungspräsidium mit Geldern des Landesjugendplanes Baden-Württemberg zuschussfähig.

Eine Fahrt nach Buttenhausen im Großen Lautertal/mittlere Schwäbische Alb lohnt aufgrund vorhandener Freizeitangebote (Radtouren, Kanufahrten, Wandern, Öko-Regio-Tour), zudem durch die reichhaltige zeitgeschichtliche Gedenkstättenlandschaft der Region: Thema Matthias Erzberger im Ort, Euthanasiegedenkstätte Grafeneck nur wenige Kilometer entfernt.
Der ÖPNV ist leider nur schwach ausgeprägt, deshalb wird in der Regel die Anmietung eines Busses unumgänglich sein.

Für einen Besuch sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Falls Arbeitsgruppen im Ort unterwegs sein sollen, entsprechend länger.

Literatur:

Zur Orientierung:

  • Juden in Buttenhausen. Begleitbuch zur ständigen Ausstellung in der erhemaligen Bernheimer'schen Realschule (Schriftenreihe des Stadtarchivs Münsingen 3), Münsingen 2. Aufl. 2004.
  • Diane Samuels, Imprints and Artifacts. Prägungen und Werkstücke, (dt.-engl.), Pittsburgh 2002. [Begleitbuch zu einem Kunstprojekt in Buttenhausen und Grafeneck]
  • Die Juden von Buttenhausen (= Materialien zur Landeskunde und Landesgeschichte des OSA Tübingen, Heft 13, 1996), zu bestellen über das Regierungspräsidium Tübingen, Abteilung 7:
    Referat 75 (Geschichte)
    Keplerstraße 2
    72074 Tübingen

 

Besondere Aspekte:

  • Wolfgang Alber, Wo Steine reden. Walter Ott und die Erinnerung an jüdisches Leben in Buttenhausen, in: Freddy Raphaël (Hg.), "... das Flüstern eines leisen Wehens ..." Beiträge zu Kultur und Lebenswelt europäischer Juden. Festschrift für Utz Jeggle, Konstanz 2001, S. 545-560.
  • Alfred Fritz, Die Geschichte und Entwicklung der Juden in Buttenhausen, Diss. Hohenheim 1938.
  • Helmut Haasis, "Ich bin ein armer Teufel, der ums liebe Brot schreibt". Zum 150. Geburtstag des württembergischen Reformrabbiners und sozialistischen Schriftstellers Jakob Stern [1843-1911] aus Niederstetten, in: M. Bosch (Hg.), Alemannisches Judentum, Eggingen 2001, S. 341-352.
  • Rainer Loose, "Es hat dieses Pfarrdorf mehrere Judenfamilien". Die jüdische Gemeinde Buttenhausen auf der Münsinger Alb im 19. Jahrhundert, in: Beiträge zur Landeskunde 1996/H. 5, S. 1-7.
  • Lea Rosh, Nun sind die Juden endgültig wieder "die Anderen". Über die Geschichte in Buttenhausen, die Rede Martin Walsers und das verkleinerte Mahnmal des Michael Naumann, in: Frankfurter Rundschau 31 vom 6.2.1999, S. 10.
  • Paul Sauer, 200 Jahre Judenschutzbrief Buttenhausen. In: Zeitschrift für Württ. Landesgeschichte 47 (1988), S. 309-322.

 

AV-Medien:

  • 10 55831 Die Juden von Buttenhausen, 25 Dias f+sw, D 1990.
  • Im Museum sind folgende Filme zur Vorführung vorhanden:
    1. Lea Rosh, "... und dann haben wir uns verabschiedet..." - Buttenhausen - ein Dorf zwischen 1933 und 1942. Produktion des SFB 1985 (VHS 60 min
    2. Peter Schubert, Von Menschen und Steinen
      Walter Ott und der Judenfriedhof von Buttenhausen, 45 Minuten, SDR 1983.

Links:

www.muensingen.de

Eine Seite der Stadt Münsingen mit weiteren Linkangaben zum Thema

(Links zuletzt aufgerufen am 17.05.2019)

 

- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Tübingen -