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The Lost Cause

Mit dem Ausdruck Lost Cause wird ein revisionistisches Geschichtsverständnis bezeichnet, das sich in den Südstaaten im Anschluss an die Niederlage entwickelte. Der Süden war wirtschaftlich und psychologisch zerstört. (...) Die wesentlichen Grundsätze des Lost Cause waren:

  1. Konföderierte Generale wie Lee oder Jackson verkörperten die Tugenden der südstaatlichen Aristokratie gegenüber den meisten Unionsgenerälen, deren militärisches Vorgehen zu entwürdigenden Taten wie Shermans Marsch zur See ( Shermans Marsch zur See aus der Sicht eines Augenzeugen (engl.) )oder Sheridans Zerstörungen im Shenandoahtal ( Sheridan im Shenandoah Valley (engl.) ) geführt hatten.
  2. Die Niederlagen auf dem Schlachtfeld waren eine zwangsläufige Folge der Überlegenheit des Nordens an Kräften und Mitteln.
  3. Niederlagen waren aber auch die Folge von Verrat und Inkompetenz einzelner Untergebener General Lees.
  4. Nicht die Beibehaltung der Sklaverei, sondern die Verteidigung der Rechte des Einzelstaates waren der Hauptgrund für die Sezession.
  5. Die Sezession war die verfassungs- und rechtmäßige Antwort auf die kulturellen und wirtschaftlichen Angriffe des Nordens auf den „southern way of life“. (Zit. nach: Sezessionskrieg von Wikipedia)

Aufgabe

Bewerte die Argumentation des "Lost Cause" aus heutiger Sicht. Welche Begründungen erscheinen wichtiger, welche weniger entscheidend?


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