Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis in der ehemaligen Synagoge Bopfingen-Oberdorf

Autoren: Eva und Wilhelm Lienert

- Arbeitskreis für Landeskunde/Landesgeschichte RP Stuttgart -

Ehemalige Thoranische im Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis

Ehemalige Thoranische im Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis

Kurzbeschreibung des Moduls:

Die Synagoge in Oberdorf zeugt noch heute von einer einst existierenden großen jüdischen Gemeinde. Das Unterrichtsmodell will erfahrbar machen, wieso sich Juden dereinst im ländlichen Raum der Ostalb ansiedelten und vergleicht die religiösen Riten des Judentums mit denen des Christentums und des Islam. Anhand der Berufsangaben lässt sich aufzeigen, welche wichtige Wirtschaftskraft die Juden im 19. Jahrhundert hatten, als sie fast 40 % der Oberdorfer Bevölkerung ausmachten. Dieses friedliche Zusammenleben wurde erst 1933 gestört. Mit Beispielen aus dem Leben einzelner Oberdorfer Juden lassen sich die nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen vom Boykott jüdischer Geschäfte 1933 bis zur Vernichtung, in diesem Fall die Deportationen 1942, Schritt für Schritt nach verfolgen. Ein Besuch auf dem jüdischen Friedhof schließt dieses Unterrichtsmodell ab.

1 Hintergrundinformationen
  Bedeutung
  Geschichte
  Anlage
2 Methodenvorschlag
  Lernorterkundung
  Das Thema in der Schule
3 Materialien und Medien
4 Service
  Praktische Tipps
  Tipps zur Weiterarbeit