Erörterung eines literarischen Textes

Gemeinfreies Bild zum Thema "Schreiben"

Das Abiturthema Erörterung eines literarischen Textes erfordert die Einschätzung eines non-fiktionalen Außentextes (Wortkorridor: 300-600 Wörter) in Bezug auf ein literarisches Primärwerk.

Im Abitur 2021 und 2022 sind entweder Goethes Faust oder Treichels Der Verlorene Gegenstand der Betrachtung. In den darauffolgenden beiden Jahren werden diese durch Büchners Woyzeck und Zehs Corpus Delicti abgelöst, wobei auch diese Werke nur einzeln betrachtet werden. Die Werke werden also nicht verglichen. Das bildet einen wesentlichen Unterschied zum Abiturthema Literarische Erörterung zweier Werke (I B).

Die Aufgabenstellung ist in der Regel zweiteilig: Zunächst soll der Außentext zusammengefasst werden (z.B. „Arbeiten Sie die wesentlichen Aussagen des Autors heraus“). Den Schwerpunkt bildet dann die Erörterung in Bezug auf das literarische Primärwerk (z.B. „Setzen Sie sich mit der Position des Autors auseinander.“).

Entsprechend sieht die Aufgabe keine Interpretation oder Kontextuierung vor, denn es liegt kein Auszug des literarischen Primärwerks vor. Das Augenmerk liegt auf der Erörterung, inwieweit die im Außentext genannten Kernaspekte auf das literarische Werk zutreffen. Ziel ist eine eigenständige und differenzierte Darstellung seitens der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf das gesamte literarische Werk.  

Unterrichtsmaterialien für diese abiturrelevante Aufsatzart finden Sie hier: 

I. Aufbauschema (.docx / .odt / .pdf)  

II. Vorarbeit Hauptteil (.docx / .odt / .pdf)  

III. Formulierungshilfen (.docx / .odt / .pdf)  

IV. Kriterienraster Schreibkonferenz (.docx / .odt / .pdf)  


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