Fakes in den Medien (Fake News, Deepfakes und Fake-Filme)

Fake

Schulart: alle

Klasse: 8-13

Stundenumfang: 4-10 Stunden


Der "Leitfaden Demokratiebildung" (PDF), der ab dem Schuljahr 2019/2020 verpflichtend für alle Fächer ist, gibt die Auseinandersetzung mit Medien vor, ebenso wie der Bildungsplan (z.B. HS/RS/GMS: Kl. 7/8/9, Kl. 10; Gymn.: Kl. 7/8, Kl. 9/10, LF, BF). Dabei sollen die Lernenden Wissen über die (neuen) Medien erlangen, lernen, sie kritisch zu nutzen, zu gestalten und das eigene Medienverhalten und Mediensysteme zu reflektieren. Ab Klasse 9 ist wichtig, die Wahrnehmung und Unterscheidung zwischen Realität und Fiktion zu schulen. Ein Thema könnten Fake-News und Filmtäuschungen sein. Mit Hilfe des Materials soll den Lernenden aufgezeigt werden, was Fake News sind, wie man sie erkennt und wie man falsche Bilder entlarven kann.

Je nach Einsatz des Materials beträgt der Stundenumfang vier bis zehn Stunden. Die Module können getrennt unterrichtet werden. Dabei ist es aber sicher sinnvoll, die Reihenfolge von Modul eins bis drei beizubehalten.

 

Modul 1: Fake News erkennen

HIER geht es zu den Materialien

 

Modul 2: Deepfakes

HIER geht es zu den Materialien

 

Modul 3: Filme als Fake

Stundenumfang: 2 Schulstunden

Als Film bietet sich "Spiel mit dem Tod" an, der 2005 von Felix Müller gedreht wurde, online abrufbar ist und in den Landesmedienzentren (Mediennummer 4655225) ausgeliehen werden kann. Der junge Russlanddeutsche Oleg sucht nach dem ultimativen Kick, kehrt in seine Heimat zurück und spielt mit seinem Leben. In einer verlassenen Kaserne, westlich von Wolgograd, treffen sich junge Männer und schießen mit scharfen Waffen auf sich, bringen sich dabei in Lebensgefahr. Während des Film gibt es immer wieder Statements der Mitspieler.

Sieht man den Film das erste Mal, ahnt man nicht unbedingt, dass es eine Täuschung ist. Am Ende wird aber deutlich, welche Macht Bilder haben und dass der Film eine Täuschung ist. Im Anschluss an den Film werden Techniken vorgestellt, die manipulativ eingesetzt wurden. Der Filmemacher Müller wollte mit dem Film zeigen, dass Bilder und Filme nicht unbedingt die Wirklichkeit widerpiegeln, dass man schnell manipuliert wird.

Informationen zum Film, Fotos, das Begleitmaterial und Unterrichtsvorschläge findet man auf der DVD.

 

 

Weiterführende Links und Material:

 


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