"Hexenschwaben und Schermaus-Italiener": Ein- und Auswanderung im Gebiet des heutigen Landkreises Sigmaringen seit der Frühen Neuzeit

Markus Fiederer

- Arbeitskreis für Landeskunde/Landesgeschichte RP Tübingen -

Italienische Wanderarbeiter beim Bau der Hohenzollerischen Kleinbahn

B 8
Italienische Wanderarbeiter beim Bau der Hohenzollerischen Kleinbahn bei Bronnen auf der Strecke von Gammertingen nach Kleinengstingen, um 1901. Die italienischen Erdarbeiter wurden aufgrund ihrer hohen Arbeitsleistung humorvoll als „Schermaus-Italiener“ bezeichnet. Einige der Wanderarbeiter kehrten nicht mehr in ihre Heimat zurück.
© Foto: Kreisarchiv Sigmaringen XI/8 – 2985 / Dieses Bild ist von der Lizenz CC-BY 4.0 ausgenommen

Kurzbeschreibung des Moduls:
Das Modul ermöglicht es, in einem diachronen Längsschnitt die Region Sigmaringen als Gebiet ganz unterschiedlicher Ein- und Auswanderungsbewegungen verstehen zu lernen. Lokale und biografische Fallbeispiele konkretisieren die einzelnen Migrationsphänomene, die auf einem Zeitstrahl systematisiert und veranschaulicht werden.
Abschließend wird die Bedeutung historischer Erkenntnisse für die aktuelle Integrationsdebatte thematisiert. Das Modul ist dadurch auch für den Gemeinschaftskundeunterricht interessant.
Das Modul bietet binnendifferenzierende Methoden und Lernwege.
  1 Hintergrundinformationen
    Bedeutung
    Geschichte
  2 Methodenvorschlag
    Das Thema in der Schule
    Kurzversion für 2 Unterrichtsstunden
  3 Materialien und Medien
  4 Service
    Tipps zur Weiterarbeit

 

letzte Änderung: 2014-03-29