Der Hartmannsweilerkopf im Ersten Weltkrieg - ein Exkursionsvorschlag für die Unterrichtspraxis im Fach Geschichte, Klasse 9/10

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1. Praktische Tipps

Lageplan in OpenStreetMap

Jahreszeit: Das Exkursionsgebiet liegt auf etwa 950 m.ü.M., so dass eine Begehung in den Wintermonaten (Oktober/November bis März/April) schwierig bis unmöglich ist. Die besten Verhältnisse trifft man im zeitigen Frühjahr an (März/April); in dieser Zeit ruht die Vegetation wodurch der Blick auf Details frei wird. Im Sommer sind manche der Bodenmerkmale stark zugewuchert.

Kleidung: Es empfiehlt sich sehr, robuste Kleidung, insbesondere festes Schuhwerk anzulegen. Die Gräben, Gänge und Tunnel sind teils recht eng, hier und da ragen Metallspitzen in den Weg, so dass unwillkommene Einwirkungen auf den Betrachter fast unvermeidlich sind.

Gefahren: Da es sich beim Hartmannsweilerkopf um einen weitgehend authentischen Kriegsschauplatz, und nicht um ein Museum handelt, sind an keiner Stelle Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden. Hier sind die Besucher aufgefordert, sich entsprechend umsichtig zu verhalten. Das Aufsammeln von Munition oder sonstigen Resten der Vergangenheit kann nicht nur gefährlich sein, sondern ist auch streng verboten.

Gespinst aus Raum und Zeit“: Oben wurde schon auf die Benjaminsche Kategorie der „geschichtlichen Zeugenschaft“ von Objekten hingewiesen und auf das „sonderbare Gespinst aus Raum und Zeit“, in dem auratisches Erleben (mit folgender Vorstellungsbildung) auftritt; für die Exkursionspraxis hat das zur Folge, dass bei der Auswahl etwaiger Haltepunkte viel Wert auf die Nähe von Ort und Ereignis gelegt wird („Hier war ...“).