Das Schicksal der Helene Krötz

Service

1. Praktische Tipps

Gedenkstätte Grafeneck e.V.
Grafeneck 3
D - 72532 Gomadingen


2. Tipps zur Weiterarbeit

Literatur:

  • Martin Kalusche, „Das Schloß an der Grenze“, Hamburg 2. Aufl. 2011 (1997)
  • 'Euthanasie'. Krankenmorde in Südwestdeutschland,
    hrsg. von Hermann J. Pretsch, Zwiefalten 1996.
  • "Euthanasie" im NS-Staat. Grafeneck 1940,
    hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart 2000.
    Vergriffen, aber komplett als pdf zum Download verfügbar.
  • Grafeneck 1940, „Wohin bringt ihr uns ?“, NS-"Euthanasie" im deutschen Südwesten, Geschichte, Quellen, Arbeitsblätter,
    Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (Hrsg.) Stuttgart 2010 - Download (pdf)
  • Gedenkstätte Grafeneck. Dokumentationszentrum Ausstellungsband, Grafeneck 2007.
  • Krankenmord im Nationalsozialismus. Grafeneck und die "Euthanasie" in Südwestdeutschland,
    hrsg. von Roland Müller, Stuttgart 2001.
  • Königstein, Rolf, NS-"Euthanasie" in Baden und Württemberg,
    hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart 2004.
  • Thomas Stöckle, Grafeneck 1940. Die Euthanasie-Verbrechen in Südwestdeutschland,
    Tübingen 2. Aufl. 2005 (2002).
    (siehe Modul Grafeneck)
Video:

Grafeneck 1940 - Die Mordfabrik auf der Schwäbischen Alb

Szenenüberblick:

Einleitung: die Mordfabrik Grafeneck und die Vorstellung der drei Opfer, deren Schicksal im Film portraitiert wird

Die Geschichte des Schumachers Martin Bader – eingeliefert in die Psychiatrie wegen eines körperlichen Leidens

Die Geschichte der fünffachen Mutter Emma Dapp – als ihr Mann stirbt, nimmt ihr die Schwester die Kinder ab und betreibt ihre Einweisung in die Psychiatrie

Psychiatrie in den 30er Jahren – Verwahrung statt Betreuung; Beginn der Diskussion um Euthanasie: „Vernichtung als Therapie“, Aufgreifen dieses Gedankenguts durch die Nazis

Die Geschichte von Dieter Neumaier – als Kind auf einer Treppe gestürzt, durch den Schock sprachgestört; wird von einer NS-Frauenschaftsschwester in die Psychiatrie eingeliefert

1. September 1939 – Kriegsbeginn – Hitler unterzeichnet den seit langem vorbereiteten Befehl zur Vernichtung geistig Kranker. Als erste Mordfabrik wird Schloss Grafeneck „eingerichtet“ – als Vorbild für alle weiteren Vernichtungslager. Das industrielle Töten beginnt. Martin Bader, Emma Dapp und Dieter Neumaier werden in den Tod geschickt

Das routinierte Morden der Täter: SS-Arzt Dr. Horst Schumacher, SS-Obersturmbannführer Christian Wirth; Die ungesühnten Taten - Strafverfolgung nach dem Krieg

Eines der letzten Opfer in Grafeneck: der siebenjährige Dieter Neumaier; Schließung von Grafeneck 1940 und Verlagerung der Vernichtung Kranker auf andere Lager

 

- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Stuttgart -

letzte Änderung: 2014-12-10