Bildungspartnerschaft Baden-Württemberg im Unterricht (BiBaWU)

 


 

Schüler führen Schüler im Alamannenmuseum Ellwangen

Schülerguides eines Seminarkurses auf der Gedenkstätte Schwäbisch Hall Hessental

Schüler bereiten im Archiv eine Ausstellung vor
© Ulrich Maier


Baden-Württemberg ist ein zukunftsorientiertes und traditionsreiches Land. Beides gehört zusammen, denn Weltoffenheit braucht die regionale und lokale Verortung der Menschen.

Landeskundliches Arbeiten ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, die Wurzel ihrer gegenwärtigen Lebenswelt im regionalen Nahraum aufzuspüren, sich selbst darin zu verorten und sich damit in der Gegenwart zu orientieren. Bei diesem Lernprozess können außerschulische Lernorte das schulische Lernen unterstützen und die Schülerinnen und Schüler individuell fördern. Gleichzeitig erlernen diese einen kritisch-wertschätzenden Umgang mit dem kulturellen und historischen Erbe ihrer Region.

Mit der Konzeption Bildungspartnerschaft Baden-Württemberg im Unterricht (BiBaWU) soll die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Lernorten und Institutionen (Archiv, Gedenkstätte, Museum, Denkmal ...) verstetigt und auf eine für beide Seiten verlässliche Grundlage gestellt werden. In diesem Zusammenhang soll ein Rahmen geschaffen werden, der Anregungen und Hilfestellungen zu Standards, Methoden und Finanzierungsmöglichkeiten dieser vertraglich basierten Bildungspartnerschaften gibt.

Die methodischen Möglichkeiten und Potenziale hängen vom jeweiligen Lernort und der spezifischen Konstellation vor Ort ab und werden daher beispielhaft vorgestellt. Schulen und Institutionen, die Projekte und Erfahrungen dieser Art gemacht haben, sind herzlich dazu eingeladen, diese hier vorzustellen.
(email an: kompetenzzentrum@hdgbw.de)

 

Regionalgeschichte und Bildungspläne 2016

Das didaktische Potenzial der Regionalgeschichte liegt in besonderem Maße in der Konkretion, der Anschaulichkeit und der Exemplarität.

Inhaltsbezogene Kompetenzen
Die Regionalgeschichte ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen anschaulichen, eng auf ihre Lebenswelt bezogenen Zugang zur Geschichte. Ihr didaktisches Potenzial liegt insbesondere im exemplarischen Prinzip. Historische Lernorte bieten in besonderem Maße Anregungen, den Prozess des historischen Denkens anzustoßen.“

Prozessbezogene Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler können
▫ ... regionalgeschichtliche Beispiele in übergeordnete historische Zusammenhänge einordnen ..." – Sachkompetenz


▫ ... Informationen aus außerschulischen Lernorten auswerten (zum Beispiel Museum, Archiv, Denkmal, Kulturdenkmal, Gedenkstätte, historischer Ort)" – Methodenkompetenz


▫ ... Deutungen aus verschiedenen Perspektiven erkennen, vergleichen und beurteilen ..., auch unter Berücksichtigung der Geschichtskultur (zum Beispiel ... Museen, Gedenkstätten)“ – Reflexionskompetenz


Ansprechpartner: Kompetenzzentrum für Geschichtliche Landeskunde im Unterricht