Französisch

Arbeiten mit Kompetenzrastern und Lernwegelisten – Klasse 6-10

Die zwei Ebenen des Kompetenzrasters

Kompetenzraster mit Kompetenzen und Teilkompetenzen
Kompetenzraster - Franzoesisch - Klasse 6-10

Kompetenzraster – Klasse 6-10 ""

 

Französisch als zweite Fremdsprache – Lernwegeliste F3.03 – Kompetenzbereich 3: Ich kann Texte lesen und verstehen. – Kompetenz: Ich kann sehr kurze Texte über Situationen aus dem Alltag verstehen, wenn mir der Wortschatz vertraut ist.

Lernwegeliste – F3.03 ""

Die Kompetenzraster Französisch bilden in strukturierter und tabellarischer Form die Bildungsstandards der Sekundarstufe I für Französisch als 2. Fremdsprache (Bildungsplan 2016) und somit die für den mittleren Bildungsabschluss relevanten Kompetenzen ab.
In den Zeilen der Kompetenzraster finden sich sieben an den Leitideen des Bildungsplans orientierte Kompetenzbereiche. Innerhalb dieser Bereiche wird der Kompetenzerwerb – in grobe Etappen unterteilt – in 14 Lernfortschritten auf der Horizontalen der Kompetenzraster entfaltet.

Auf der Vertikalen der Kompetenzraster sind die inhaltsbezogenen Kompetenzen abgebildet. Hier sind die funktional-kommunikativen Kompetenzbereiche (Hör-/Hörsehverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben und Sprachmitteln) zu finden. Unterhalb davon sind die Bausteine kommunikativen Sprachhandelns (Grammatik, Wortschatz, Aussprache) abgebildet, deren dienende Funktion für das übergeordnete Ziel der kommunikativen Handlungsfähigkeit damit veranschaulicht wird. Das soziokulturelle Orientierungswissen und die interkulturelle kommunikative Kompetenz sind innerhalb der funktional-kommunikativen Kompetenzbereiche verortet bzw. in diese integriert.

Sogenannte Verknüpfungszeilen enthalten Methoden und Strategien, die der Realisierung der kommunikativen Kompetenzen und dem Erwerb der sprachlichen Mittel dienen, womit die prozessbezogenen Kompetenzen, die Sprachbewusstsein und Sprachlernkompetenz umfassen, entwickelt werden.

Die Abbildung der Niveaustufen G/M/E erfolgt im Kompetenzraster Französisch sowohl in dessen Zellen als auch bei den dahinterliegenden Teilkompetenzen. Finden sich im Kompetenzraster bzw. in den dahinterliegenden Teilkompetenzen explizit gesonderte Ausweisungen für spezielle Niveaustufen (z. B. G/M) sind die betreffenden Kompetenzbereiche nur für Schülerinnen und Schüler relevant, die diesen Abschluss anstreben. Alle anderen Zellen der Kompetenzraster bzw. alle anderen Teilkompetenzen sind für alle Niveaustufen maßgeblich.

Hinter jeder Zelle eines Kompetenzrasters sind Lernwegelisten hinterlegt, die die Handlungsanforderungen weiter konkretisieren, indem spezifische Teilkompetenzen ausgewiesen werden. Die Lernwegelisten fungieren als Bindeglied zwischen Kompetenzraster und Lernmaterialien. Hier können die vom LS exemplarisch bereitgestellten Lernmaterialien, selbstentwickeltes Material sowie Aufgaben aus Lehrwerken den einzelnen Teilkompetenzen zugeordnet werden.

 

Die Lernmaterialien

Exemplarisches Lernmaterial – Franzoesisch – F3.03.LT

Exemplarisches Lernmaterial – F3.03.LT ""

Die exemplarischen Lernmaterialien stellen einen Vorschlag dar, wie das selbstständige und individualisierte Arbeiten gefördert werden kann und dabei die auf den Lernwegelisten aufgeführten Teilkompetenzen erworben und geübt werden können.

Im Sinne der zentralen interkulturellen Kompetenz werden für die Klassen 6 und 7 (zweite Fremdsprache) Materialien für eine Unterrichtseinheit zum Thema „Échanges franco-allemands“ angeboten, die einzeln auch ein Zusatzangebot für besonders schnell arbeitende Lernende darstellen können.

Nach einem lexikalischen Einstieg in das Thema „Échanges“ (Entrée) wird eine realitätsnahe Situation dargestellt, bei der sich die an einem Austausch beteiligten Schülerinnen und Schüler zwischen zwei Schulen in Straßburg und Stuttgart zunächst per E-Mail kennenlernen und den Austausch vorbereiten (Séquence 1). Entsprechend steht die Lesekompetenz im Mittelpunkt, indem die Schülerinnen und Schüler Sachtexte wie das Austauschprogramm, aber auch die E-Mails ihrer Austauschpartner/Austauschpartnerin verstehen müssen. Diese Texte dienen auch als Vorlagen für das Schreiben eigener Nachrichten, in denen sich die Lernenden vorstellen und über ihre Hobbys und Vorlieben berichten.

In der Séquence 2 führen die fiktiven Schülerinnen und Schüler den Austausch durch, der zunächst in Frankreich erfolgt. Hier wird anhand eines Dialogs zum Thema "Wochenendgestaltung in der Familie" auch das Hörverstehen gefördert. Das Verstehen von Texten unterschiedlicher Art (Postkarten, private E-Mail, Blog, Stundenplan, Kinoprogramm) stellt den Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten des Sprechens und des Schreibens dar.

Es folgt der Gegenbesuch der französischen Schülerinnen und Schüler in Deutschland (Séquence 3). Hier steht die Sprachmittlung im Mittelpunkt, bei der die Lernenden zum einen Informationen, die auf Deutsch vorliegen, für den Austauschpartner/die Austauschpartnerin ins Französische übersetzen, zum anderen zwischen den Eltern und dem Austauschpartner/der Austauschpartnerin dolmetschen sollen.

Für die Klassen 8 und 9 wurden verschiedene Module bzw. Wocheneinheiten einer umfassenden Einheit zum Thema „Médias“ entwickelt: Dabei geht es sowohl um die Vielfalt der Medien in unserem Leben – u. a. Fernsehen, Musik, soziale Netzwerke – sowie um die Chancen und Gefahren unterschiedlicher Medien. Manche Materialien in den Niveaustufen M und E eignen sich für Klasse 10 auf dem Niveau G.

Neben der Wortschatzarbeit rund um das Thema Medien werden auch hier alle funktional-kommunikativen Kompetenzen ausgebaut. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Verstehen von Gefühlen und Meinungen sowie dem Ausdrücken der eigenen Position sowohl mündlich (monologisch und dialogisch), z. B. bei einem Konfliktgespräch zur Frage, was im Fernsehen angeschaut wird, oder zwischen Eltern und ihren Kindern zum Medienkonsum, als auch schriftlich beim Verfassen eines Blogeintrags zu den Vor- und Nachteilen der digitalen Medien.

Hinter jeder Zelle eines Kompetenzrasters sind Lernwegelisten hinterlegt, die die Handlungsanforderungen weiter konkretisieren, indem spezifische Teilkompetenzen ausgewiesen werden. Die Lernwegelisten fungieren als Bindeglied zwischen Kompetenzraster und Lernmaterialien. Hier können die vom LS exemplarisch bereitgestellten Lernmaterialien, selbstentwickeltes Material sowie Aufgaben aus Lehrwerken den einzelnen Teilkompetenzen zugeordnet werden.

 

Die Handreichungen

Kompetenzraster – Lernwegelisten – Lernmaterialien

Im Folgenden stellen wir Ihnen die Handreichungen mit den zwei Ebenen der Kompetenzraster und den umfangreichen Lernmaterialien zum Download zur Verfügung.
Die Handreichungen können Sie auch im Webshop des Landesinstituts für Schulentwicklung Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) als Print-Version bestellen.