Andrea Maria Schenkel, Tannöd

Andrea Maria Schenkels Roman "Tannöd" beruht auf einem Mordfall aus dem Jahr 1922, in dem auf einem abgelegenen Bauernhof sechs Menschen ermordet wurden. Der Täter wurde bis heute nicht ermittelt.

Andrea Maria Schenkel greift diese Tat auf und schafft einen Kriminalroman weitab von allen Traditionen und Formen dieses Genres, indem sie in einigen Kapiteln die Opfer und den Täter aus personaler Sicht in den Roman einbringt, Zeugen und Außenstehende hingegen als Ich-Erzähler selber sprechen lässt. So schafft sie einen facettenreichen Einblick in eine kleine abgeschlossene Welt sowie eine sehr dichte Erzählatmosphäre, die ihre Spannung aus den Personen, ihren Beziehungen und der düsteren und abgeschiedenen Atmosphäre des Tatortes gewinnt.

Annotationen, die sowohl im doc-Format als auch im pdf-Format vorliegen, können den Schülerinnen und Schülern eine Hilfe sein. Ein Hinweis auf die Duden-Synonyme kann zusätzlich nützlich sein.

Die einzelnen Unterrichtsbausteine - siehe rechte Randspalte - stellen keine geschlossene Unterrichtseinheit dar, sondern sind lediglich als Anregungen gedacht.

Eine Zusammenarbeit mit den Fremdsprachen - Englisch: Dorothy Sayers, Murder must advertise oder Arthur Canon Doyle, The Speckled Band oder The Hound of the Baskervilles sowie Französisch: Georges Simenon, Chez les Flamands oder Maigret en meublé - ist bei dieser Einheit durchaus erstrebenswert.

Der Roman eignet sich für die Klassenstufe 10.

Alle Seitenangaben beziehen sich auf die Ausgabe des btb Verlags, 2008.

Buchcover

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Mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Andrea Maria Schenkel
Tannöd
btb-Verlag