Europa in der Zwischenkriegszeit -
Durchbruch und Scheitern des demokratischen Verfassungsstaats

Das Scheitern der Weimarer Republik

Ort/Region

Kurzbeschreibung

Württemberg Eugen Bolz (1881-1945) – württembergischer Staatspräsident und Widerstandskämpfer

Eugen Bolz auf einer deutschen Briefmarke von 2006 aus der Serie Aufrechte Demokraten (Michel-Nr. 2571)

Das Modul beschäftigt sich mit dem politischen Wirken des württembergischen Staatspräsidenten Eugen Bolz zur Weimarer Zeit sowie mit seiner Rolle im Widerstand gegen die NS-Herrschaft bis zu seiner Hinrichtung 1945. An diesem Modul können die Schülerinnen und Schüler Haltung und Handeln eines demokratischen Politikers zwischen Weimar und Nationalsozialismus erarbeiten und bewerten. Im Mittelpunkt steht die Schulung der historischen Urteilskompetenz.
Das Modul ist nach Niveaustufen differenziert und richtet sich an die Sekundarstufe 1.

Mössingen Der „Mössinger Generalstreik“ – Warum ein schwäbisches Dorf gegen Hitler streikt
Die Mechanische Weberei Pausa: Hier stimmte die Mehrzahl der Beschäftigten am 31. Januar 1933 für eine Streikteilnahme.
 Das Modul beschäftigt sich mit der frühesten Form des Widerstands gegen die nationalsozialistische Diktatur, dem sog. „Mössinger Generalstreik“.  ... Mithilfe des Moduls erfahren die Schülerinnen und Schüler, was sich in Mössingen ereignet hat und welche besonderen Voraussetzungen Mössingen in die Lage versetzten, als einziger Ort an diesem Tag eine politische Aktion gegen das NS-Regimes zu organisieren. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich außerdem ausführlich mit Bewertungen und der Rezeptionsgeschichte dieses frühen Widerstandsaktes auseinander und lernen so exemplarisch die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik kennen.
Bruchsal Regimentstage der badischen gelben Dragoner 1924/1925 und der „Deutsche Tag“ 1924 in Bruchsal: Zwischen unpolitischer „Kameradschaftlichkeit“ und frühem Nationalsozialismus
 Großherzogliches Paar vor Dragonerregiment
Im Zentrum steht eine Analyse der Programmatik, des Ablaufs und der politischen Positionierung von drei Kriegsgedenkfeiern in Bruchsal in den Jahren 1924 und 1925: der 1. und 2. Regimentstag der badischen gelben Dragoner und der von völkischen Gruppierungen ausgerichtete „Deutsche Tag“ (1924). Sowohl 1924 als auch 1925 gibt es Verbindungslinien vom Kriegsgedenken zu einer offenen Ablehnung der Weimarer Republik durch Gruppierungen des völkischen Spektrums. In Bruchsal waren frühe „Kämpfer“ des Nationalsozialismus zugegen, so hielt der spätere badische Reichsstatthalter und Gauleiter Robert Wagner eine Rede.