Ägyptische Hochkultur im Tübinger Schloss: Die Mastaba des Seschemnefer III. und die ägyptologische Sammlung

Kurzbeschreibung der Einheit/des Moduls

Hintergrundinformationen

1.1 Kurzbeschreibung

Das Modul zur Tübinger Mastaba behandelt die ägyptische Hochkultur ausgehend von ihren Jenseitsvorstellungen. In mehreren voneinander unabhängigen Doppelstunden für die Sekundarstufe I wird in einem binnendifferenzierten Unterrichtsmodell, ausgehend von den Jenseitsvorstellungen, die Praxis des Totenopfers anhand von Objekten der Dauerausstellung im Museum der Universität Tübingen im Schloss Hohentübingen veranschaulicht. Dabei spielen neben dem Totenkult die Schrift, die Person des Pharaos, die altägyptische Hochkultur und das Totengericht eine wichtige Rolle.

Das Museum der Universität Tübingen bietet dabei die einmaligen Chance, altägyptische Geschichte im Rahmen der Landeskunde zu behandeln, weil die Tübinger Mastaba 1910 von einem Gönner der Universität gekauft und der Tübinger Sammlung geschenkt worden ist.

Die Materialien sind vor allem für eine Erarbeitung im Unterricht konzipiert. Darüber hinaus gibt es auch noch ein Konzept, wie man vor Ort mit einer Klasse einen Lerngang vor Ort durchführen kann.

Kanopenkasten aus dem Museum der Universität Tübingen MUT

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Kanopenkasten aus dem Museum der Universität Tübingen MUT
© Museum der Universität Tübingen MUT Alte Kulturen


1.2 Geschichte

ie Mastaba des Seschemnefer III.

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Die Mastaba des Seschemnefer III.
© Museum der Universität Tübingen MUT Alte Kulturen

ca. 2400 v. Chr. Bestattung des Seschemnefer II in der Mastaba (5. Dynastie, sog. Altes Reich)

Zwischen dem 19. und 7. Jh. v. Chr. datieren die anderen Museumsobjekte, die in diesem Modul verwendet werden.

1910
Entdeckung der Grabkammer des Seschemnefer III. bei Grabungen in Giza

1910
Kauf durch Ernst von Sieglin und Schenkung an die württembergische Landesuniversität Tübingen

1996
Teil der Dauerausstellung des Museums der Universität Tübingen

Ernst von Sieglin beurkundet seine Schenkung

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Ernst von Sieglin beurkundet seine Schenkung an die Universität im Jahre 1910.
© Museum der Universität Tübingen MUT Alte Kulturen

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- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Tübingen -

letzte Änderung: 2015-11-09