Alamannen auf der Baar – zwischen römischen Hinterlassenschaften und neuen Einflüssen

Autorin:  Nadine Hermann

- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Freiburg -

Leier aus Grab 58 von Trosssingen, Detail Vorderseite (6. Jahrhundert)

Kurzbeschreibung der Einheit/des Moduls:

Am regionalgeschichtlichen Beispiel der Alamannen lassen sich das allmähliche Ende des Imperium Romanum, die nachfolgenden Machtkämpfe und die Christianisierung als komplexes Geschehen nachvollziehen. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen in der kurzen Unterrichtseinheit ein Verständnis dafür, dass sich gesellschaftliche, politische und religiöse Strukturen in langen Prozessen entwickeln und insbesondere aus verschiedenen Einflüssen erwachsen. Die Schülerinnen und Schüler werden in der Unterrichtseinheit für die Schwierigkeiten sensibilisiert, dass historische Beurteilung und Rekonstruktion sehr begrenzt ist, wenn Schriftzeugnisse fehlen. Gleichzeitig werden die Schülerinnen und Schüler angeleitet, die Quellen, die vorliegen, kritisch zu lesen. Am Ende der Einheit soll den Schülerinnen und Schülern bewusst sein, dass die Begrifflichkeiten alemannische Mundart oder schwäbisch-alemannische Fasnet nichts mit den Alamannen der Spätantike bzw. des Frühmittelalters zu tun haben.
Das vorliegende Unterrichtsmodul eignet sich für die GS, die Sek. I und die Berufsfachschule (erstes Jahr).
Die Arbeitsanregungen zu den Materialien sind nach Niveaustufen differenziert. Schülerinnen und Schüler können zwischen dem Grundniveau, dem mittleren Niveau und dem erweiterten Niveau auswählen.
Alle Kompetenzen sind durch das Materialangebot abgedeckt. Insbesondere die Förderung der Fragekompetenz bildet den „roten Faden“ bzw. den Spannungsaufbau der Unterrichtseinheit.

1 Hintergrund
  Zeittafel
  Bedeutung
2 Methodenvorschlag
  Bildungsplan
  Didaktische Hinweise
  Verlaufsplanung mit Materialien
3 Materialien und Medien
  Übersicht
4 Service
  Literatur, Links, Sonstiges