Macht Stadtluft frei? Leben in der Stadt Konstanz im Mittelalter

Methodenvorschlag

Verlaufsplanung mit Materialien

Zeit/
Phase
Inhalte/
methodische Hinweise
Material
G M E (G8/G9)
1. Doppelstunde: Konstanz im Mittelalter: Wer lebte in der Stadt?
Einstieg in die Kurz-Einheit
(10 min.)

Anhand eines zweiminütigen Kurzfilmes einen ersten Einblick von Konstanz im Mittelalter erhalten. Mögliche Beobachtungsaufträge: Wie sah Konstanz im Vergleich zu heute aus? Was ist ähnlich, was anders? Wer lebte in der Stadt? (Variante: Einstieg über D2 – Fantasiereise uns mittelalterliche Konstanz.

Die Leitfrage für die erste Doppelstunde – Wer lebte im mittelalterlichen Konstanz? - soll formuliert werden.

In einem kurzen Lehrervortrag kann der Lehrer auf die keltischen und römischen Wurzeln sowie auf die Gründung der Bischofsstadt und des –sitzes eingehen (hierzu D1 – Meilensteine der Stadtentwicklung).

Computersimulation

ODER

D2 - Fantasiereise ins mittelalterliche Konstanz

Erarbeitung I
(15-25 min.)

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich in Einzel- oder Partnerarbeit mit einer Stadtansicht von Konstanz aus dem Jahr 1601. Es werden weiterführende Fragen zu Einwohnern, Standort und Funktion der mittelalterlichen Stadt gestellt. Diese werden mit heute verglichen.

Es empfiehlt sich, M1 für die Schülerinnen und Schüler auf DINA3 zu kopieren.

AB 1
Auswertung/ Überleitung
(15 min.)

Nach der Erarbeitung erfolgt eine Auswertungsphase. Ein Tafelanschrieb ist nicht notwendig.

In einer kurzen Überleitung, vielleicht in Anknüpfung an die Schülerfragen (AB 1), wird erläutert, dass es nun um die Bewohner des mittelalterlichen Konstanz geht.

Erarbeitung II
(15-25 min.)
Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich in arbeitsteiliger Gruppenarbeit mit jeweils einer Bevölkerungsgruppe. Je ein Schüler bereitet zunächst zu einer Bevölkerungsgruppe (Bischof, Patrizier, Kaufleute, Handwerker, Juden) einen Kurzvortrag vor. AB 2a-6a AB 2b-6b
Auswertung
(15 min.)
Die Kurzvorträge werden gehalten. Dies kann wahlweise innerhalb der Gruppe oder in der Klasse erfolgen.
2. Doppelstunde: Macht Stadtluft frei?
Einstieg
(10 min.)
Der Begriff „Freiheit“ wird an die Tafel geschrieben. Die Schülerinnen und Schüler sollen nach einer kurzen Bedenkzeit äußern, was sie darunter verstehen.
Nun wird der Ausspruch „Stadtluft macht frei“ an die Tafel geschrieben. Die Schülerinnen und Schüler sollen Vermutungen äußern, was der Ausspruch bedeuten könnte und ob sie glauben, dass ale Menschen in der mittelalterlichen Stadt frei waren.
TA
Erarbeitung
(15 min.)
Schülerinnen und Schüler bearbeiten AB 7. Hierbei wird an die Ergebnisse der vorigen Doppelstunde angeknüpft AB 7a AB 7b
Auswertung
(15 min.)
Nach der Erarbeitung erfolgt eine Auswertungsphase im Unterrichtsgespräch mit Tafelanschrieb.
Die Leitfrage wird beantwortet.
Vertiefungs-
möglichkeiten
(45 min.)

Schülerinnen und Schüler können verschiedene Vertiefungsmöglichkeiten wählen.

AB 8 beschäftigt sich mit der Auseinandersetzung zwischen Bischof und Stadtrat um die Herrschaft in der Stadt (empfohlen für gute Schülerinnen und Schüler des E-Niveaus).

AB 9 fokussiert auf Methodenkompetenz. Bilder zum Markt zur Zeit des Konzils sollen ausgewertet werden (empfohlen für alle Niveaus).

AB 10 beschäftigt sich mit der Zusammensetzung des Konstanzer Rats (empfohlen für gute SuS des E-Niveaus)

AB 11 beschäftigt sich mit dem Konstanzer Zunftbrief der Weinschenke. Ist für M- und E-Niveau zu empfehlen, gute Ergänzung zu AB 5 (Handwerker).

 AB 9 

 AB 8 

ODER

AB 10

 

 


- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Freiburg -