Europa im Mittelalter - Lebenswelten in der Agrargesellschaft und Begegnungen mit dem Fremden

Die Lebenswelt der mittelalterlichen Stadt

Reichsstädte

Konstanz Macht Stadtluft frei? Leben in der Stadt Konstanz im Mittelalter

Münster mit Münsterplatz – das Zentrum des mittelalterlichen Konstanz.

Das binnendifferenzierte Modul richtet sich an die SEK 1. Es werden Arbeitsmaterialien für das G-, M- und E-Niveau bereitgestellt.

In der ersten Doppelstunde beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler ausgehend von einer historischen Stadtansicht mit der Topografie sowie den verschiedenen Bevölkerungsgruppen der mittelalterlichen Stadt. Hierbei werden erste Gegenwartsbezüge zum heutigen Konstanz hergestellt.

In der zweiten Doppelstunde werden die Bedeutung von „Freiheit“, die Möglichkeiten politischer Partizipation, der Machtkampf mit dem Bischof sowie die Tätigkeiten wie die Zusammensetzung des Rates thematisiert.

Reutlingen Die Zünfte in der spätmittelalterlichen Reichsstadt Reutlingen und deren Streben nach Partizipation

Die Zunftstube der Reutlinger Weingärtnerzunft

Im Unterrichtsmodul zur freien Reichsstadt Reutlingen werden vor allem partizipatorische Aspekte der reichsstädtischen Verfassungen von 1343 und 1374 in den Mittelpunkt gerückt. Dabei geht es vorrangig um die politische Mitbestimmung der Zünfte im Vergleich zur vorherigen Herrschaftsform, aber auch um die Erarbeitung der Handwerksberufe und der in Reutlingen ansässigen Zünfte.
Das Modul wurde so konzipiert, dass es im Klassenzimmer mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I im Rahmen zweier Doppelstunden einsetzbar ist.
Heilbronn Heilbronn: Die mittelalterliche Stadt - Erkundung mit digitalen Medien des Hauses der Stadtgeschichte

Ausschnitt aus der ältesten Stadtansicht von 1554

Das Modul zeigt, wie mittelalterliche Stadtgeschichte am Beispiel der Reichsstadt Heilbronn mithilfe von digitalen Medien des Hauses der Stadtgeschichte Heilbronn von Schülerinnen und Schülern eigenständig erarbeitet und anschließend in verschiedenen Schwerpunkten themenspezifisch vertieft werden kann.
Heilbronn Jüdische Gemeinden in Stadt und Kreis Heilbronn – ein Längsschnitt vom Mittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert


Synagoge Affaltrach Museum zur Geschichte der Juden in Kreis und Stadt Heilbronn

In der Auseinandersetzung mit Bild- und Textquellen aus der tausendjährigen Geschichte der Juden in der Stadt und der Region Heilbronn erkunden Schülerinnen und Schüler an einem konkreten landesgeschichtlichen Beispiel die Hauptphasen des Zusammenlebens von christlicher Mehrheit und jüdischer Minderheit vom Hochmittelalter bis ins 20. Jahrhundert.
Das Modul differenziert in den Aufgabestellungen und Materialien nach G-, M- und E-Niveau.
Ulm Der Schwörmontag: Ein Rechtsakt als Instrument zur Identifikation?

1493 - Ausschnitt aus der Schedelschen Weltchronik

Das Modul thematisiert das städtische Streben nach Partizipation am Beispiel des Schwörmontags in Ulm. Ausgehend von den jeweiligen Schwörbriefen untersuchen die Schülerinnen und Schüler, wie sich die Machtbefugnisse der Zünfte verändert haben und setzen das in Relation mit den Schwörfeierlichkeiten.
Villingen Stadt im Mittelalter am Beispiel Villingen

Stadtansicht aus dem 17. Jahrhundert

Das vorliegende Unterrichtsmodul eignet sich für die GS, die Sek. I und die Berufsfachschule (erstes Jahr). Ausgehend von den drei Leitfragen nach der Entstehung der Stadt Villingen, der Lebenswelt im mittelalterlichen Villingen, den Machtverhältnissen in der Stadt, soll am Ende der Einheit die Bedeutung und Funktion der Stadt für die mittelalterliche Gesellschaft beschrieben werden.
Schaffhausen „Stadtluft macht frei“ - Bürger in der Stadt

Schaffhausen um 1300

Der Lernzirkel besteht aus einem einführenden allgemeinen und einem auf Schaffhausen bezogenen Teil.
Im ersten Teil laufen die Schülerinnen und Schüler zunächst durch eine virtuelle, prototypische mittelalterliche Stadt ( www.stadt-im-mittelalter.de). Im zweiten Teil des Lernzirkels beziehen die Schüler das Thema auf die konkrete Stadt Schaffhausen. Dieser zweite Teil kann auf andere Städte angepasst werden und ist somit vielseitig einsetzbar.
Gmünd Alltag in einer mittelalterlichen Reichsstadt

Das ehemalige Bockstor

Bei einem Stadtrundgang (real oder virtuell) soll ein anschauliches Bild vom alltäglichen Leben in einer mittelalterlichen Reichsstadt vermittelt werden. Dabei wird auch die Frage nach der städtischen Autonomie und Selbstverwaltung („Stadtluft macht frei?“) erörtert.

Stationen sind:

Wehrtürme, Mauern und Stadttore, die den Bürgern Sicherheit boten.
Öffentliche Brunnen, die wichtig waren für die Versorgung mit Trinkwasser.
Das Spital, das sich um die Kranken, Alten und Armen kümmerte.
Der Schwörtag zeigt das besondere Verhältnis von Bürgern, Rat und Bürgermeister.
Die Rechtsprechung der Reichsstadt, der alle Bürger unterlagen.
Das Heilig-Kreuz-Münster und das Streben nach dem ewigen Seelenheil

Landesherrliche Städte

Freiburg im Breisgau Stadtgründung, Gesellschaft und Rechtsprechung - die Stadt Freiburg im ausgehenden Mittelalter

Kaufhaus, 1520/21 erbaut

Die Lebenswelt in einer (spät)mittelalterlichen Stadt kann auch am Beispiel Freiburgs behandelt werden. Mithilfe zahlreicher Bild- und Textquellen werden niveaudifferenziert zentrale Fragestellungen u.a. zum Stadtbild, zur Stadtgründung und den Herrschaftsverhältnissen in der Stadt erörtert.
Gernsbach Gernsbach - eine Stadt im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Gernsbach in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts

Das Modul fördert in einer Unterrichtseinheit von zwei Doppelstunden, in denen Arbeitsblätter mit vielfältigen und nach Niveaustufen differenzierten Aufgabenstellungen eingesetzt werden, verschiedene prozessbezogenen Kompetenzen, so die Sach-, Methoden-, Reflexions- und Orientierungskompetenz.
Zum Modul gehört auch ein vollständig ausgearbeiteter Stadtrundgang zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte Gernsbachs, bei dem sich die Klasse nach arbeitsteiliger Vorbereitung selbst führt.

 


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Quelle: https://www.schule-bw.de

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