Die Studentenbewegung 1968/69 in Tübingen: „Revolutionärer Kampf“ oder „pseudorevolutionäres Treiben“?

Autor: Markus Fiederer

- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte an der ZSL-Regionalstelle Tübingen -

 

B 1: Studenten besetzen am 25. Mai 1968 das Tübinger Rathaus und fordern von Oberbürgermeister Hans Gmelin die Genehmigung für den Einsatz eines Lautsprecherwagens bei Demonstrationen.

Kurzbeschreibung des Moduls:

Das Unterrichtsmodul für die Sekundarstufe II thematisiert in zwei Doppelstunden die Ereignisse der Tübinger Studentenrevolte in den Jahren um 1968. Im Mittelpunkt des Moduls stehen Flugblätter insbesondere des AStA und des SDS, die in der Flugblattsammlung des Universitätsarchivs Tübingen verwahrt werden. Anhand der Analyse der Flugblätter werden die Lernenden für die Diskrepanz zwischen der Radikalität der Kritik und dem meist eher gemäßigten Vorgehen der Studenten sensibilisiert. Zur Beantwortung der Frage, inwieweit man die Tübinger Revolte um 1968 als „Revolution“ bezeichnen kann, ziehen die Lernenden als Kriterien den revolutionären Anspruch der Wortführer, das konkrete Vorgehen der Studenten und die (teilweise ausbleibenden) Wirkungen der Revolte vor Ort heran. Davon ausgehend kann beurteilt werden, ob „1968“ für Tübingen eine Zäsur darstellte.

1 Hintergrund
  Zeittafel
  Bedeutung
2 Methodenvorschlag
  Bildungsplan
  Didaktische Hinweise
  Verlaufsplanung mit Materialien
3 Materialien und Medien
  Übersicht
4 Service
  Literatur, Links

 


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