Vergil, 1. Ekloge

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Einführung zum historischen Hintergrund

Im ersten Gedicht aus Vergils Bucolica (Hirtengedichten) unterhalten sich zwei Hirten, von denen der eine sein Schicksal der Vertreibung beklagt, während der andere einen jungen Mann preist, der ihn vor diesem Schicksal bewahrte; man hat diesen Mann als Octavian, den späteren Augustus identifiziert. Vergil verarbeitet in diesem Gedicht die Landenteignungen, die in seiner Heimat nach dem Ende des Bürgerkrieges zwischen den Caesarmördern und M. Antonius, später auch Octavian stattfanden; dieser Krieg endete im Jahr 42 v.

Chr. mit der Schlacht bei Philippi, in der Octavian, der spätere Kaiser Augustus, und Marcus Antonius die Caesarmörder vernichtend schlugen. Cremona, in dessen Nähe Mantua, die Geburtsstadt Vergils liegt, hatte sich auf die Seite des Brutus und Cassius geschlagen und wurde nun durch diese Landenteignungen bestraft. Die Ländereien wurden Veteranen aus den Heeren der Sieger zugewiesen. Die ursprünglichen Besitzer wurden heimatlos.
Zur Schlacht

Augustus von Primaporta

bei Philippi siehe den Wikipedia-Artikel. Zu den Bürgerkriegen nach Caesars Tod gibt es in dem Lektüreprojekt zu Ciceros Philippischen Reden eine Zeittafel und eine biographische Skizze zu Octavian.
Zur poetischen Form: Das Gedicht ist in Hexametern verfasst. In seinen Hirtengedichten greift Vergil auf ähnliche Gedichte des griechischen Dichters Theokrit zurück; dessen Texte finden Sie z.B. bei Zeno.

Erläuterung zum Bild: Octavian, der spätere Kaiser Augustus, wird allgemein als der junge Mann angesehen, der dem glücklichen Hirten Tityrus seine Freiheit ermöglicht. Das Bild zeigt einen Ausschnitt der als Augustus von Primaporta bezeichneten Statue.

 

Text

Meliboeus

Tityre, tu patulae recubans sub tegmine fagi
silvestrem tenui Musam meditaris avena;
nos patriae finis et dulcia linquimus arva.
Nos patriam fugimus – tu, Tityre, lentus in umbra
formosam resonare doces Amaryllida silvas. (5)

Tityrus, du ruhst dich unter dem Blätterdach der weitausladenden Buche aus und improvisierst ein Lied, das zum Wald passt, auf der kleinen Hirtenflöte. Wir verlassen das Gebiet der Heimat und seine lieblichen Äcker. Wir fliehen aus der Heimat – du, Tityrus, lehrst die Wälder, das Lied von der schönen Amaryllis im Echo zurückzuwerfen, müßig im Schatten liegend.

Tityrus

O Meliboee, deus nobis haec otia fecit.
Namque erit ille mihi semper deus, illius aram
saepe tener nostris ab ovilibus imbuet agnus.
Ille meas errare boves, ut cernis, et ipsum
ludere quae vellem calamo permisit agresti. (10)

Mein Meliboeus, ein Gott hat uns diesen Frieden geschenkt. Denn jener wird für mich immer ein Gott sein, seinen Altar wird oft das Blut eines zarten Lammes aus meiner Schafherde benetzen. Jener erlaubte, dass meine Rinder, wie du siehst, sich hier verlieren, und dass ich selbst auf der ländlichen Flöte spielen kann, was ich will.

Meliboeus

Non equidem invideo, miror magis; undique totis
usque adeo turbatur agris. en ipse capellas
protenus aeger ago; hanc etiam vix, Tityre, duco.
Hic inter densas corylos modo namque gemellos,
spem gregis, a, silice in nuda conixa reliquit. (15)
Saepe malum hoc nobis, si mens non laeva fuisset,
de caelo tactas memini praedicere quercus.
Sed tamen iste deus qui sit da, Tityre, nobis.

Ich jedenfalls beneide dich nicht, ich bin nur verwundert; überall wird auf allen Feldern alles so sehr umhergewirbelt. Ja, ich selbst treibe mühselig meine Ziegen vorwärts: Auch diese da kann ich nur mit Mühe, Tityrus, hinter mir herziehen. Hier musste sie nämlich, zwischen dichten Haselsträuchern, gerade eben Zwillingszicklein, die Hoffnung der Herde, auf dem nackten Fels zurücklassen. Oft haben dieses Übel, so erinnere ich mich, die Eichen, die vom Himmel geschlagen wurden, wenn mein Geist nicht blind gewesen wäre, vorhergesagt. Aber dennoch sag mir, Tityrus, wer dieser Gott ist.
Erläuterung: de caelo tactas: gemeint ist, dass die Eichen vom Blitz getroffen wurden. Um den religiösen Bezug beizubehalten, wurde die wörtliche Übersetzung gewählt.

Tityrus

Urbem quam dicunt Romam, Meliboee, putavi
stultus ego huic nostrae similem, cui saepe solemus (20)
pastores ovium teneros depellere fetus.
Sic canibus catulos similes, sic matribus haedos
noram, sic parvis componere magna solebam.
Verum haec tantum alias inter caput extulit urbes
quantum lenta solent inter viburna cupressi. (25)

Die Stadt, die sie Rom nennen, Meliboeus, die hielt ich, ich Dummkopf, für unserer kleinen Stadt hier ähnlich, zu der wir Schafshirten oft die zarten Lämmer zu treiben pflegten. So, meinte ich, sei sie ähnlich, wie den Hunden die Welpen oder wie den Geißen die Zicklein – so pflegte ich Großes mit Kleinem zu vergleichen. Aber diese Stadt hat so sehr das Haupt aus den anderen Städten emporgereckt wie die Zypressen zwischen dem Gebüsch.
Erläuterung: Nach Michael v. Albrecht (Kommentar, siehe Literaturangaben, unten auf der Seite) handelt es sich bei diesem Gebüsch um Wandelröschen.

Meliboeus

Et quae tanta fuit Romam tibi causa videndi?

Und was hattest du für einen außerordentlichen Grund, Rom zu sehen?

Tityrus

Libertas, quae sera tamen respexit inertem,
candidior postquam tondenti barba cadebat,
respexit tamen et longo post tempore venit,
postquam nos Amaryllis habet, Galatea reliquit. (30)
Namque – fatebor enim – dum me Galatea tenebat,
nec spes libertatis erat nec cura peculi.
Quamvis multa meis exiret victima saeptis
pinguis et ingratae premeretur caseus urbi,
non umquam gravis aere domum mihi dextra redibat. (35)

Die Freiheit, die freilich spät den Unkundigen beachtete, nachdem beim Rasieren der Bart schon weiß fiel, aber sie beachtete mich und kam nach einer langen Zeit, nachdem uns Amaryllis besaß und Galatea verlassen hatte. Denn – ich gestehe es – während mich noch Galatea festhielt, gab es weder Hoffnung auf Freiheit noch Sorge um das Geld. Wenn auch aus meinem Gehege noch so viele Opfertiere kamen und noch so fett der Käse war, der für die undankbare Stadt gepresst wurde, kam meine rechte Hand niemals schwer von Geld nach Hause.

Erläuterungen: Mit der Freiheit ist die Entlassung aus der Sklaverei gemeint. Sklaven konnten sich selbst freikaufen, wenn sie genügend Geld gespart hatten; dieses Geld für den „Selbstfreikauf“ hieß peculium (V. 32). Tityrus hat sich das Geld also selbst zusammengespart, von dem er seine Freilassung bezahlte.

Weitere Hinweise im Antike-Lexikon für Schule und Studium:

  • Artikel liberti (Freigelassene)
  • Artikel Sklaverei
  • Auch der Artikel über die Ehe erwähnt die Verbindung unter Sklaven.

Zu den Frauennamen: Tityrus hatte nacheinander zwei Freundinnen; heiraten durfte er sie als Sklave nicht, da die Ehe nur Freien vorbehalten war. Achten Sie bei der Lektüre genau darauf, welche Rolle diese beiden Frauen auf sein Leben hatten.

Meliboeus

Mirabar quid maesta deos, Amarylli, vocares,
cui pendere sua patereris in arbore poma.
Tityrus hinc aberat. ipsae te, Tityre, pinus,
ipsi te fontes, ipsa haec arbusta vocabant.

Ich wunderte mich immer, warum du, Amaryllis, traurig die Götter anriefst und für wen du die Früchte am Baum hängen ließest. Tityrus fehlte hier! Dich, Tityrus, riefen die Pinien, sogar die Quellen und auch diese Ranken.

Tityrus

Quid facerem? Neque servitio me exire licebat (40)
nec tam praesentis alibi cognoscere divos.
Hic illum vidi iuvenem, Meliboee, quotannis
bis senos cui nostra dies altaria fumant,
hic mihi responsum primus dedit ille petenti:
„Pascite ut ante boves, pueri, submittite tauros!“ (45)

Was hätte ich tun sollen? Weder wäre es mir anders möglich gewesen, der Sklaverei zu entgehen noch anderswo die derart gnädigen Götter zu erkennen. Hier sah ich jenen jungen Mann, Meliboeus, für den zwölfmal im Jahr die Altäre rauchen. Dieser gab mir, als ich ihn bat, als erster diese Antwort: „Weidet eure Rinder wie früher, Jungen, schickt die Stiere auf die Weide!“

Meliboeus

Fortunate senex, ergo tua rura manebunt
et tibi magna satis, quamvis lapis omnia nudus
limosoque palus obducat pascua iunco.
Non insueta gravis temptabunt pabula fetas
nec mala vicini pecoris contagia laedent. (50)
Fortunate senex, hic inter flumina nota
et fontis sacros frigus captabis opacum;
hinc tibi, quae semper, vicino ab limite saepes
Hyblaeis apibus florem depasta salicti
Saepe levi somnum suadebit inire susurro; (55)
hinc alta sub rupe canet frondator ad auras,
nec tamen interea raucae, tua cura, palumbes
nec gemere aeria cessabit turtur ab ulmo.

Du hast Glück gehabt, alter Mann, daher bleibt dir dein Land und es ist groß genug für dich, auch wenn nackter Fels das ganze Land und der Sumpf die Weiden mit schlammigem Schilf bedeckt. Kein ungewohntes Futter wird die schwangeren Jungtiere verstören und keine üble Seuche des benachbarten Viehs wird deine Tiere anstecken. (50)
Du hast Glück gehabt, alter Mann, hier zwischen den bekannten Flüssen und den heiligen Quellen wirst du im Schatten die Ruhe finden. Hier wird dich wie gewohnt von der benachbarten Grenze die Hecke, deren Weidengebüsch von den hybläischen Bienen geweidet wird, mit sanftem Gesumme einschlafen lassen; hier wird der Baumscherer am Fuß des hohen Felsens sein Lied in die Lüfte erklingen lassen, und dennoch werden währenddessen weder die dumpf gurrenden Ringeltauben, die du so liebst, noch die Turteltaube von der luftigen Ulme zu gurren aufhören.
Erläuterungen: frondator/Baumscherer (V. 56): Der frondator klettert auf Bäume und schneidet das Laub ab, entweder um das Wachstum zu verbessern oder, wie hier vermutlich gemeint, um Futterlaub für Weidetiere zu ernten.
Anregung zum Nachdenken über die Sprache: fortunatus (Vers 46 und 51) kommt von fortuna. Überlegen Sie, ob auch die Übersetzung glücklich infrage kommt und worin der Unterschied zwischen Du hast Glück gehabt und glücklich besteht.

Tityrus

Ante leves ergo pascentur in aethere cervi
et freta destituent nudos in litore piscis, (60)
ante pererratis amborum finibus exsul
aut Ararim Parthus bibet aut Germania Tigrim,
quam nostro illius labatur pectore vultus.

Eher werden also die behenden Hirsche im Äther weiden und das Meer die Fische nackt auf dem Strand ablegen, eher wird nach langem Umherirren der Parther als Flüchtling aus der Saône oder Germanien aus dem Tigris trinken, als dass in meinem Herzen sein Gesicht verblasst.
Erläuterungen: Parthus ... Germania: Diese beiden Völker, die Parther, die am Kaspischen Meer lebten bzw. die Germanen, waren von den jeweils genannten Flüssen, der Saône bzw. dem Tigris, sehr weit entfernt. Daher erschien es genauso unmöglich, dass ein Parther aus einem Fluss in Gallien trinkt, wie dass Hirsche in der Luft weiden.
illius (Vers 63): gemeint ist wieder der junge Mann bzw. der Gott, der schon in den Versen 6 und 42 erwähnt wurde.

 

Meliboeus

At nos hinc alii sitientis ibimus Afros,
pars Scythiam et rapidum cretae veniemus Oaxen (65)
et penitus toto divisos orbe Britannos.
En umquam patrios longo post tempore finis
pauperis et tuguri congestum caespite culmen,
post aliquot, mea regna, videns mirabor aristas?
Impius haec tam culta novalia miles habebit, (70)
barbarus has segetes. En quo discordia civis
produxit miseros! His nos consevimus agros!
Insere nunc, Meliboee, piros, pone ordine vitis.
Ite meae, felix quondam pecus, ite capellae.
Non ego vos posthac viridi proiectus in antro (75)
dumosa pendere procul de rupe videbo;
carmina nulla canam; non me pascente, capellae,
florentem cytisum et salices carpetis amaras.

Aber wir werden von hier teils zu den dürstenden Afrikanern kommen, teils nach Skythien und zum reißenden, kreidefarbenen Oaxes und zu den Britanniern, die völlig vom Erdkreis getrennt sind. Ja, werde ich jemals nach langer Zeit die heimischen Gefilde und den grasgedeckten Giebel der ärmlichen Hütte wiedersehen, mein Reich, nach so langer Zeit, und dort die Ähren bewundern? (69) Der ruchlose Soldat wird dieses so gepflegte Brachland besitzen, ein Barbar diese Saaten. Ja, wohin hat denn die Zwietracht die armen Bürger gebracht! Für diese Menschen haben wir die Äcker bestellt! Meliboueus, propfe nun die Birnbäume und setze die Reben in Reihen. Geht, meine Ziegen – ihr wart einstmals eine gesegnete Herde – geht! Ich werde euch hernach nie mehr, in einer grünen Grotte ausruhend, fern an dem mit Gestrüpp bewachsenen Felsen hängen sehen; ich werde keine Lieder mehr singen; ohne mich als Hirten werdet ihr, meine Ziegen, den blühenden Klee und die bitteren Weiden pflücken.
Erläuterungen: Oaxes: Es ist nicht klar, welcher Fluss hier gemeint ist. Jedenfalls muss er weit im Osten liegen. Das Wort cretus kann entsprechend auch nicht „kretisch, auf Kreta“ bedeuten, sondern nur „kreidefarben“, jedenfalls wenn man annimmt, dass die geographischen Angaben des Gedichts korrekt sind.

Tityrus

Hic tamen hanc mecum poteras requiescere noctem
fronde super viridi. Sunt nobis mitia poma, (80)
castaneae molles et pressi copia lactis,
et iam summa procul villarum culmina fumant
maioresque cadunt altis de montibus umbrae.

Hier kannst du dennoch diese Nacht ausruhen auf dem grünen Laubbett. Wir haben mildes Obst, weiche Kastanien und gepresste Milch zur Genüge, und schon rauchen in der Ferne die Dächer der Landhäuser, und Schatten fallen länger von den hohen Bergen.


Bearbeitungsaufgaben

Klären Sie mit Ihrer Lehrerin oder Ihrem Lehrer, welche der folgenden Aufgaben Sie bearbeiten sollen.

  1. Fassen Sie den Verlauf dieses Gesprächs zusammen. Achten Sie dabei auch darauf, ob die beiden Gesprächspartner aufeinander eingehen.
  2. Beschreiben Sie die unterschiedlichen Situationen der beiden Gesprächspartner. Untersuchen Sie insbesondere, wie Moliboeus sein Schicksal erklärt. Beziehen Sie dabei die Hintergrundinformationen zur historischen Situation mit ein, die am Anfang dieses Arbeitsblatts gegeben werden.
  3. Untersuchen Sie die Bedeutung des 'iuvenis' bzw. 'deus' (Vers 6, 7, 18, 42), dem Tityrus seine Rettung verdankt.
  4. Fassen Sie alle Informationen zusammen, die Sie im Text und in den Anmerkungen über die Sklaverei erhalten (v.a. in den Anmerkungen zu Vers 26 ff.). Informieren Sie sich im Internet darüber, wo es heute noch ähnliche Situationen unfreier Arbeit bzw. Sklaverei gibt, und vergleichen Sie diese Situationen.
  5. Beschreiben Sie vor diesem Hintergrund die Rolle der beiden Frauen, die das Leben des Tityrus bestimmten. Amaryllis, die zweite Freundin, hatte offenbar einen ganz anderen Charakter als die erste Freundin Galathea. Beachten Sie auch, was die Beobachtungen des Meliboeus in den Versen 36 ff. über Amaryllis zu diesem Bild beitragen.
  6. Zeichnen Sie nun eine Skizze zur Figurenkonstellation, die alle in diesem Gedicht erwähnten Figuren enthält.
  7. Die große Mehrheit der Menschen in der Antike lebte von der Landwirtschaft und war daher in hohem Maße von der Natur abhängig. Untersuchen Sie, wie die beiden Hirten die Natur bzw. die natürlichen Grundlagen ihres Lebens erleben, und belegen Sie dies am lateinischen Text.
  8. Stellen Sie alle Erwähnungen des Krieges, die Sie in diesem Gedicht finden, zusammen. Im Einzelnen:
    • Achten Sie dabei besonders auf die Verse 64 ff. und beschreiben Sie die dort formulierten Erfahrungen.
    • Stellen Sie die Wörter aus dem Sachfeld Flucht und Krieg zusammen, die über das ganze Gedicht verstreut sind. Suchen Sie jeweils die lateinischen und die deutschen Fassungen dieser Begriffe.
    • Bestimmen Sie das Bild des miles in den Versen 64 ff. Erörtern Sie die These, dass Vergil hier (in poetisch verschlüsselter Form) Kritik an den Landenteignungen nach den Bürgerkriegen übt.
    • Vergleichen Sie die Erfahrungen, die die Figuren dieses Gedichts machen, mit heutigen Erfahrungen von Flucht und Vertreibung bzw. auch mit ähnlichen Schicksalen des 20. oder 21. Jh., die Sie z.B. im Geschichtsunterricht, durch die Medien oder durch Berichte von Zeitzeugen kennengelernt haben.

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Lateinischer Text

Packard Humanities Institute, Edition: R.A.B. Mynors 1972

Weitere Übersetzungen im Internet

Die hier aufgeführten Übersetzungen bieten die Möglichkeit für den Übersetzungsvergleich. Insbesondere können die Schülerinnen und Schüler überprüfen, wie sich der Charakter der Übersetzung ändert, wenn der Übersetzer den Text in Hexametern verfasst.

Übersetzung in Prosa

Maurice Drieschner, Latein-Imperium.de

Übersetzung in Hexametern

Eine Übersetzung aus dem Jahr 1830 ist bei Google Books in einem Scan verfügbar. Übersetzer: Christian Nathanael von Osiander (1781-1855; siehe Wikipedia). Diese Übersetzung ist zusammen mit dem lateinischen Text auch auf den Lateinseiten von Erich Gottwein zu finden; der Übersetzer wird dort fälschlich als C. U. von Osiander bezeichnet. Eine weitere Übersetzung in Hexametern aus der Feder von Johann Heinrich Voß (1751-1826; siehe Wikipedia) gibt es beim Projekt Gutenberg.

Gedruckte Ausgaben mit Übersetzungen, Bibliographien und Anmerkungen

Vergil: Bucolica. Hirtengedichte. Studienausgabe, lateinisch und deutsch, Übersetzungen, Anmerkungen, interpretierender Kommentar und Nachwort von Michael von Albrecht, Stuttgart (Reclam) 2001 / 2008

Vergil: Bucolica, Georgica/Hirtengedichte, Landwirtschaft, übers. und mit Anmerkungen von Niklas Holzberg (Sammlung Tusculum), Berlin/Boston (De Gruyter) 2016

Ausgewählte Sekundärliteratur zur 1. Ecloge

Loos, Hartmut: Vergils Eklogen im Lateinunterricht, in: Der Altsprachliche Unterricht 49 (2+3.2006), S. 12-21

Epping, Jörg: In medio mihi Caesar erit. Vergil und Augustus, in: Der Altsprachliche Unterricht 49 (2+3.2006), S. 30-35

Schäfer, Eckart: Die Wende zur augustäischen Literatur. Vergils Georgica und Octavian, in: Gymnasium 90 (1983), S. 77-101

Wimmel, Walter: Vergils Tityrus und der perusinische Konflikt. Zum Verständnis der 1. Ecloge, in: Rheinisches Museum 141 (1998), S. 348-361; auch online verfügbar über OpenAccess: direkter Download des Artikels als PDF ( 2,7 MB) oder über das Inhaltsverzeichnis.

Andere Dateiformate

Bearbeiter / Übersetzer: Tilman Bechthold-Hengelhaupt.

Letzte Überarbeitung: Januar 2021

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