Zeuge der Reformation: Der Turm der Heilbronner Kilianskirche und die Durchführung der Reformation in Heilbronn

Autor: Ulrich Maier

- Arbeitskreis für Landeskunde/Landesgeschichte RP Stuttgart -

Skulpturenschmuck am Kiliansturm aus der Reformationszeit: Mönch mit gespaltener Zunge (Foto: Ulrich Maier)

B 1 Skulpturenschmuck am Kiliansturm aus der Reformationszeit: Mönch mit gespaltener Zunge (Foto: Ulrich Maier)

Kurzbeschreibung der Einheit/des Moduls:

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der bizarren Bauplastik am Turm der Heilbronner Kilianskirche auseinander, welche die religiösen Umbrüche der Zeit widerspiegelt und in erster Linie die damaligen Missstände der römisch-katholischen Amtskirche aufzeigt. Im Kontrast dazu entdecken sie - quasi als Gegenprogramm - Skulpturenschmuck, welcher zentrale Aspekte der neuen evangelischen Lehre ausdrückt. Sie erkennen, dass sich der Baumeister des Turms von den während der Bauzeit in der Stadt tobenden Auseinandersetzungen um die Durchführung der Reformation inspirieren ließ, und finden Bezüge zum reformatorischen Programm, das zu Beginn des 16. Jahrhunderts in der Reichsstadt Heilbronn entwickelt wurde. Ausgehend vom Skulpturenschmuck des Kiliansturms lernen sie "die Reformation als Umbruch [zu] charakterisieren" und beginnen, "ihre politischen Folgen" zu verstehen. (Bildungsplan Gymnasium 2016, 3.2.2 (4))
Das Modul differenziert in den Aufgabestellungen und Materialien nach G-, M- und E-Niveau.

  1 Hintergrund
    Zeittafel
    Bedeutung
  2 Methodenvorschlag
    Didaktische Hinweise
    Verlaufsplanung mit Materialien
  3 Materialien und Medien
    Übersicht
  4 Service
letzte Änderung: 2016-08-03