Einmal Nazi - immer Nazi? Der Schorndorfer Lederfabrikant Hermann Röhm

Methodenvorschlag

Bildungsplan

Standardstufe: Grundschule        Sek. I     X Sek. II    

Inhaltbezogene Kompetenzen:

3.2.8 Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg – Zerstörung der Demokratie

Die Schülerinnen und Schüler können…

• Den Nationalsozialismus analysieren
• Das Alltagsleben in der NS-Diktatur zwischen Zustimmung, Unterdrückung und Widerstand erläutern
• Die sich aus der Singularität der nationalsozialistischen Verbrechen ergebende Verantwortung begründen (Schuld, Mitschuld, Verantwortung)

Inhalte:

Terror, Verfolgung: politisch, rassisch, Verfolgte, Zwangsarbeit, Schuld, Mitschuld, Verantwortung

Prozessbezogene Kompetenzen:

 

Fragekompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler können historische Fragestellungen und Strategien zu ihrer Beantwortung entwickeln.

Die Schülerinnen und Schüler können:

(1) Fragen an die Geschichte formulieren und vorgegebene historische Fragestellungen nachvollziehen

 

Methodenkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler können fachspezifische Methoden anwenden.

Die Schülerinnen und Schüler können:

(2) unterschiedliche Materialien (insbesondere Texte undBilder) analysieren

(4) Informationen aus außerschulischen Lernorten auswerten (z.B. historischer Ort)

 

Reflexionskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler können geschichtliche Sachverhalte und Deutungen analysieren, beurteilen und bewerten.

Die Schülerinnen und Schüler können:

(4) Sach- und Werturteile analysieren, selbst formulieren und begründen

(6) historische Sachverhalte rekonstruieren (Rekonstruktion)

(7) Auswirkungen von politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen und Prozessen auf die Lebens- und Erfahrungswelt der Menschen erläutern

 

Orientierungskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler können Geschichte als Orientierung nutzen zum Verständnis von Gegenwart und Zukunft, zum Aufbau der eigenen Indentität und zur Begründung gegenwarts- und zukunftsbezogener Handlungen.

Die Schülerinnen und Schüler können:

(1) die historische Bedingtheit der Gegenwart sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischenVergangenheit und Gegenwart analysieren und bewerten

(2) das kollektive Gedächtnis, insbesondere unterschiedliche Geschichtsbilder, analysieren und bewerten, auch unter Berücksichtigung ihrer medialen Darstellung

(4) eigene und fremde Wertorientierungen erklären und überprüfen

 

Sachkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler können historische Sachverhalte strukturiert erschließen und wiedergeben.

Die Schülerinnen und Schüler können

(1) historische Sachverhalte in Raum und Zeit einordnen

(5) wichtige Gruppen in den jeweiligen Gesellschaften unterscheiden sowie deren Funktionen, Interessen und Handlungsmöglichkeiten beschreiben

Leitperspektive:

Bildung von Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt (BTV)
Die Schülerinnen und Schüler lernen den unterschiedlichen Umgang der Gesellschaft mit Minderheiten im Verlauf der Geschichte kennen und entwickeln dabei Werthaltungen, die sie zur Achtung und Wertschätzung von Verschiedenheiten befähigen.

 


- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte an der ZSL-Regionalstelle Schwäbisch Gmünd -


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Herausgeber: Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Quelle: https://www.schule-bw.de

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