Leben in nachnapoleonischen Zeit – Der „schwarze Veri“ und die letzten Räuberbanden in Oberschwaben

Methodenvorschlag

Didaktische Hinweise



1. Doppelstunde: Eine Krisen- & Umbruchszeit – Oberschwaben in der nachnapoleonischen Zeit
Es empfiehlt sich eine arbeitsteilige Auswertung unterschiedlicher Aspekte der Krisen- und Umbruchszeit am Anfang des 19. Jahrhunderts (Gestaltung in Lerntheke, Gruppenpuzzle, Partner-, Gruppenarbeit denkbar) mit dem Ziel die Auswirkungen der nachnapoleonischen Zeit im Kleinen, hier für den Einzelnen im ländlichen Oberschwaben, zu erkennen. Insbesondere die territoriale Umgestaltung des deutschen Südwesten durch Napoleon bedingen das Auftreten der Räuberbanden in Oberschwaben.

2. Doppelstunde: Der Schwarze Veri – ein (oberschwäbischer) Mythos auf dem Prüfstand
Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Karten. Diese erfolgt mit der Methode „lebendige Karte“, die ursprünglich aus der Geographie-Didaktik stammt.
In der Auseinandersetzung mit der historischen Figur des Schwarzen Veri wird der oberschwäbische Mythos um die Räuberbanden dekonstruiert.
(Fragekompetenz, Methodenkompetenz, Urteilskompetenz Reflexionskompetenz, Sachkompetenz)


- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Tübingen -


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