Leben in nachnapoleonischen Zeit – Der „schwarze Veri“ und die letzten Räuberbanden in Oberschwaben

Autor: Johannes Gießler

- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Tübingen -

B 1 , Die Räuberbande des "Schwarzen Veri"

Kurzbeschreibung der Einheit/des Moduls:

Das Unterrichtsmodul ist auf zwei Doppelstunden angelegt.
In der ersten Doppelstunde beschäftigen sich die Lernenden (Sek.I) mit der Krisen- und Umbruchszeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Ausgehend vom Auftreten der oberschwäbischen Räuber zum Jahreswechsel 1818/19 stehen vier Phänomene dieser Zeit im Mittelpunkt, die alle ihren Anteil am vorindustriellen Pauperismus hatten:

Das starke Bevölkerungswachstum, die Widrigkeiten der  nachnapoleonischen Zeit in Folge der Koalitions- bzw. Napoleonischen Kriege, enorme Klimaschwankungen und gesellschaftliche Verwerfungen. Abschließend stellen die Schülerinnen und Schüler einen Zusammenhang zwischen den steigenden Auswandererzahlen in Oberschwaben und dem zeitgleichen Auftreten der Räuberbanden her.

Daran anschließend wird in der zweiten Doppelstunde der Blick zunehmend auf das Geschehen in Oberschwaben verengt. Zunächst setzen sich die Lernenden mit dem sprichwörtlichen "Räuberleben" auseinander, um dann die Mythenbildung rund um die Figur des Räubers Xaver Hohenleiter, genannt der "Schwarzer Veri", und das daran andockende, sehr lebendige Brauchtum (Räubergruppen an Fastnacht bspw. in Ravensburg,  Biberacher Schützenzug, etc.) zu reflektieren.

1 Hintergrund
  Zeittafel
  Bedeutung
2 Methodenvorschlag
  Bildungsplan
  Didaktische Hinweise
  Verlaufsplanung mit Materialien
3 Materialien und Medien
  Übersicht
4 Service
  Literatur

 


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