Imperialismus und Erster Weltkrieg - europäisches Machtstreben und Epochenwende

Im Feld und an der Heimatfront

Ort/Region

Kurzbeschreibung

Konstanz Der Erste Weltkrieg am Bodensee ganz weit weg?

Im Alltagsleben vieler Familien: Kaisertreue und Militarismus

Grundlage des Moduls sind Text- und Bildquellen sowie eine Darstellung; Methoden- und Reflexionskompetenz (Leitfrage!) stehen im Vordergrund. Bei den Textquellen handelt es sich um Kriegstagebücher von Konstanzerinnen und Konstanzern, die das Leben an der West- und Ostfront sowie den Alltag in Konstanz beschreiben; auch Kriegsgedichte und –lieder vom Bodensee sollen analysiert werden.

Schwieberdingen Der Krieg in der Heimat Kriegserleben der Soldaten

„200 m vor dem Feind“
Der Schwieberdinger Gustav Rothacker

Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rolle eines Ausstellungsleiters und setzen sich mit Ortsarchivalien und biographischen Zeugnissen über den Ersten Weltkrieg aus Schwieberdingen kritisch auseinander.
Aus den Materialien konzipieren sie eine „Museumsausstellung“, die sie anschließend in einer „Museumsführung“ präsentieren.
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Materialien quellenkritisch und erkennen Feldpostbriefe, Leichenpredigten und Kriegsnotiztagebücher als zeithistorische Dokumente, die kontextbedingte Ansichten zum Krieg sowie Propaganda widerspiegeln können.

Schwäbisch Gmünd Alltag an der Front und an der Heimatfront - Lernen an Stationen (Schwäbisch Gmünd im 1. Weltkrieg)

Feldpostkarte 1914

Feldpostkarte 1914

Beeinflusst vom nationalistischen Denken auf allen Seiten stürzte der Erste Weltkrieg den europäischen Kontinent ins Verderben.
Anhand von Kriegspostkarten und Todesanzeigen und einer Kriegschronik von der Heimatfront, sowie den tatsächlichen Lebensmittelrationen im Hungerjahr 1917 und dem Schicksal von Verwundeten soll den Schülerinnen und Schülern durch entdeckendes Lernen an Stationen verdeutlicht werden, wohin die Geisteshaltung des Kaiserreiches führte und welche Opfer sie von der Bevölkerung abverlangte.

Pforzheim Alltag im Ersten Weltkrieg: Materialschlacht und Heimatfront

Blindgänger in Flandern, ein Denkmal für Bombenopfer in Stuttgart

Materialschlacht und Heimatfront - wie erlebten Soldaten und Zivilisten den Ersten Weltkrieg, wie wirkte sich der Krieg auf ihren Alltag aus, welche unterschiedlichen Seiten hatte dieser Alltag?
Die erste Doppelstunde thematisiert die Kriegserfahrungen deutscher Soldaten an der Westfront auf der Basis der Briefe Hermann Föllers aus der Nähe von Pforzheim. Die zweite Doppelstunde beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Krieges auf den Alltag von Zivilisten anhand von Artikeln und Anzeigen in der Freiburger Zeitung.
   
   

 


Der Text dieser Seite ist verfügbar unter der Lizenz CC BY 4.0 International
Herausgeber: Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Quelle: https://www.schule-bw.de

Bitte beachten Sie eventuell abweichende Lizenzangaben bei den eingebundenen Bildern und anderen Dateien.