Nach Amerika auswandern – oder doch bleiben? Im Rollenspiel auf der Basis von Auswandererbriefen eine Entscheidung treffen.

Autorin: Eva Lienert

- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Stuttgart -

B1: Die Freiheitsstatue in New York auf dem Briefpapier eines Auswanderers
Eduard Eisele beschreibt in diesem Brief das Leben in New York und bereitet die Reise seiner Mutter nach Amerika vor.

Kurzbeschreibung der Einheit/des Moduls:

Migration als historisches Grundphänomen - ein aktuelles Thema mit langer Tradition. Im 19. Jahrhundert verließen Millionen Menschen Deutschland, in der Hoffnung – meist in Amerika - ein besseres Leben zu finden. Das lässt sich exemplarisch am regionalgeschichtlichen Modell verdeutlichen: Damals verließen über 1000 Gmünder ihre Heimat, um in der Fremde ihr Glück zu suchen. Briefe der Auswanderer geben Auskunft darüber, aus welchen Motiven sie die weite und oft gefährliche Reise in die „Neue Welt“ antraten und wie sie die Herausforderungen in dem fremden Land meisterten.

Meist standen wirtschaftliche Motive im Vordergrund, aber auch wegen ihrer politischen Gesinnung wanderten Menschen aus.

Oft finanzierte die Stadt besonders Bedürftigen die Auswanderung.

Doch die schwierige Entscheidung zur Auswanderung musste genau bedacht werden. Diese Situation sollen die Schülerinnen und Schüler über ein Rollenspiel nachvollziehen – als Informationsbasis dienen verschiedene Auswandererbriefe, die auf einer Lerntheke angeboten werden. Die Briefe lassen sich niveaudifferenzierend verwenden und der Einsatz englischsprachiger Quellen bietet bilinguale Ansätze. Das Modul eignet sich für die Sek.I.

1 Hintergrund
  Zeittafel
  Bedeutung
2 Methodenvorschlag
  Bildungsplan
  Didaktische Hinweise
  Verlaufsplanung mit Materialien
3 Materialien und Medien
  Übersicht