Adolf Scheufele und die „Zigeuner“ – Entnazifizierung und Erinnerungskultur

Autorin: Dr. Stefanie Neidhardt

- Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte RP Stuttgart -

B 1, Adolf Scheufeles Dienstausweis

Kurzbeschreibung der Einheit/des Moduls:

Das vorliegende Unterrichtsmodul eignet sich für die Sek. I/II und zweijährige Berufsschule. 

Nach Kriegsende trieben vor allem die Amerikaner in ihrer Besatzungszone den Entnazifizierungsprozess voran. Am Beispiel des Stuttgarters Adolf Scheufele, des Sachbearbeiters in der Dienststelle für „Zigeunerfragen“, lernen die Schülerinnen und Schüler den Ablauf der Entnazifizierung kennen und beurteilen deren Erfolg. Sie nehmen die schwierige Anerkennung des Porajmos – des Völkermords an den Sinti und Roma – in der frühen Bundesrepublik bis heute wahr. 

In einem ersten Schritt durchlaufen die Schülerinnen und Schüler am Beispiel des Adolf Scheufele den Ablauf eines Entnazifizierungsprozesses und analysieren Gründe für dessen (Miss-)erfolg. Danach wenden sie sich der Verfolgung von Sinti und Roma vor und in der Zeit des Nationalsozialismus zu, um zum Abschluss an einem Papier der Bundesrepublik Deutschland Gründe für die späte Würdigung des Völkermordes zu analysieren.

1 Hintergrund
  Zeittafel
  Bedeutung
2 Methodenvorschlag
  Bildungsplan
  Didaktische Hinweise
  Verlaufsplanung mit Materialien
3 Materialien und Medien
  Übersicht
4 Service
  Literatur, Links, Sonstiges

 


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Herausgeber: Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Quelle: https://www.schule-bw.de

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