Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg -

Alltagsleben in der NS-Diktatur – Zustimmung, Unterdrückung und Widerstand

Widerstand: Handlungsspielräume zwischen Anpassung und Widerstand

Ort/Region

Kurzbeschreibung

Albstadt-Lautlingen
Der Weg in den Widerstand: Claus Schenk Graf von Stauffenberg und das Attentat vom 20. Juli 1944
Stauffenberg
Claus Schenk Graf von Stauffenberg (links) im Führerhauptquartier "Wolfsschanze" bei Rastenburg, Ostpreußen am 15.7.1944; in der Mitte: Adolf Hitler © BArch Bild 146-1984-079-02

Das Modul ist für Sek. II konzipiert und auf zwei (bis drei) Doppelstunden angelegt. Es ermöglicht die Auseinandersetzung mit dem Thema auf drei verschiedenen Ebenen:

  • Ereignisgeschichte des 20. Juli und der Frage nach dem Scheitern des Umsturzversuchs
  • Wandel Stauffenbergs vom Anhänger des NS-Staats zum Attentäter (Schwerpunkt)
  • Auseinandersetzung mit der Rezeptionsgeschichte und individuelle Bewertung von Stauffenbergs Motive und Tat

Zusätzlich werden ein Vorschlag für einen - durch Schülerinnen und Schüler - geführten Rundgang durch die Stauffenberg-Gedenkstätte Albstadt-Lautlingen (incl. Materialien zur Vorbereitung) sowie ein Aufgabenblatt für den Gang durch die Ausstellung bereitgestellt. ... Weiter

 
Württemberg
 Eugen Bolz (1881-1945) – württembergischer Staatspräsident und Widerstandskämpfer

Eugen Bolz auf einer deutschen Briefmarke von 2006 aus der Serie Aufrechte Demokraten (Michel-Nr. 2571)

 Das Modul beschäftigt sich mit dem politischen Wirken des württembergischen Staatspräsidenten Eugen Bolz zur Weimarer Zeit sowie mit seiner Rolle im Widerstand gegen die NS-Herrschaft bis zu seiner Hinrichtung 1945. An diesem Modul können die Schülerinnen und Schüler Haltung und Handeln eines demokratischen Politikers zwischen Weimar und Nationalsozialismus erarbeiten und bewerten. Im Mittelpunkt steht die Schulung der historischen Urteilskompetenz.
Das Modul ist nach Niveaustufen differenziert und richtet sich an die Sekundarstufe 1. ... Weiter
Mössingen
Der „Mössinger Generalstreik“ – Warum ein schwäbisches Dorf gegen Hitler streikt

Die Mechanische Weberei Pausa: Hier stimmte die Mehrzahl der Beschäftigten am 31. Januar 1933 für eine Streikteilnahme.

Das Modul beschäftigt sich mit der frühesten Form des Widerstands gegen die nationalsozialistische Diktatur, dem sog. „Mössinger Generalstreik“.  ... Mithilfe des Moduls erfahren die Schülerinnen und Schüler, was sich in Mössingen ereignet hat und welche besonderen Voraussetzungen Mössingen in die Lage versetzten, als einziger Ort an diesem Tag eine politische Aktion gegen das NS-Regimes zu organisieren. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich außerdem ausführlich mit Bewertungen und der Rezeptionsgeschichte dieses frühen Widerstandsaktes auseinander und lernen so exemplarisch die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik kennen.
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